In den letzten 25 Jahren gingen in der Antarktis insgesamt 2.700 Milliarden Tonnen Eis verloren, was einem durchschnittlichen Anstieg des Meeresspiegels von etwa 8 Millimetern entspricht.
Die Studie sagt es Massenbilanz des antarktischen Eisschildes von 1992 bis 2017, veröffentlicht im Fachjournal NaturAn der Arbeit, die von einem internationalen Forscherteam aus 44 Ländern koordiniert wurde, war auch Daniele Melini vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) beteiligt.
Experten kombinierten Satellitenbeobachtungen und geophysikalische Modelle der antarktischen Eisdynamik, um die bislang präziseste Schätzung der Schmelzrate zu erhalten. Sie schätzen, dass ein hypothetisches vollständiges Abschmelzen der antarktischen Eisschilde zu einem Anstieg des mittleren Meeresspiegels um 58 Meter führen würde.
Wenn man bedenkt, dass 40 % der Weltbevölkerung in Küstengebieten leben, ist die Entwicklung multidisziplinärer Forschung zum Klimawandel und zu Meeresspiegelschwankungen von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung präziser Szenarien zur zukünftigen Klimaentwicklung und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft.
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