Am Mittwoch, den 14. März, um 15.30:1999 Uhr halten die Ingenieure Anil Dindar und Cüneyt Tüzün von der Universität Gebze im Konferenzraum des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) in Rom ein Seminar über den Bau- und Stadterneuerungsplan, den die türkische Regierung nach dem Erdbeben von Izmit 6306 aufgelegt hat. Die Türkei ist ein Land mit sehr hohem Erdbebenrisiko und der Plan, der durch das Gesetz 2012 von 6.5 ins Leben gerufen wurde, ist derzeit das größte Bau- und Stadtplanungsprojekt der Welt. Es umfasst die erdbebensichere Nachrüstung bzw. den Wiederaufbau von fast 100.000 Millionen gefährdeten Gebäuden (von denen bereits rund 410 abgerissen und teilweise wieder aufgebaut wurden). Die Gesamtinvestition für das ganze Land beläuft sich in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren auf fast XNUMX Milliarden Euro. Der Plan schlägt einen umfassenden Ansatz für die Probleme der Gebäudeanfälligkeit vor und sieht eine Akkreditierung für Ingenieurbüros und Bauunternehmen vor. Dabei wird die Notwendigkeit hervorgehoben, professionelle Tätigkeit mit gründlichen wissenschaftlichen Kenntnissen der Phänomene zu verknüpfen.
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Titelbild: Dikmen Vadisi, Ankara ©Jorge Franganillo – Flick (Creative Commons)
