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L'Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV), in Bezug auf die in den letzten Tagen kursierenden Nachrichten und Interpretationen über das Vorhandensein von Kohlendioxid in Eisenbahntunnel der Linie 2, Abschnitt Pozzuoli Solfatara–Neapel Campi Flegreihält es für sinnvoll, einige Erläuterungen zu den durchgeführten Aktivitäten und zur korrekten Interpretation der verfügbaren Daten zu geben.

Das INGV ist für die Überwachung geophysikalischer und geochemischer Phänomene im Zusammenhang mit Bradyseismus und die Bereitstellung entsprechender wissenschaftlicher Gutachten für die zuständigen Behörden zuständig. Die Überwachung der Sicherheit der Eisenbahninfrastruktur, die Planung von Schutzmaßnahmen und die Entscheidung über die Einstellung oder Wiederaufnahme des Bahnverkehrs fallen jedoch nicht in den Aufgabenbereich des Instituts. Diese Aufgaben obliegen ausschließlich dem Infrastrukturbetreiber und den zuständigen Behörden. Die Dauer der vom Betreiber geplanten technischen Maßnahmen ändert nichts an den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die im Tunnel festgestellten anomalen CO₂-Konzentrationen und stellt diese auch nicht in Frage.
Die Dauer einer Bahnsperrung ist keine wissenschaftliche Tatsache und kann nicht zur Bestimmung herangezogen werden, ob CO₂ ein signifikanter Faktor für das beobachtete Phänomen ist. Eine solche Schlussfolgerung entbehrt jeglicher technischer oder wissenschaftlicher Grundlage. Das Vorhandensein und Ausmaß von CO₂ in Tunneln werden durch instrumentelle Messungen ermittelt, nicht durch die Berücksichtigung des Zeitpunkts oder der Art von Eingriffen in die Infrastruktur.
Das INGV setzt sein Engagement für die Überwachung der Phlegräischen Felder und die umgehende Untersuchung von Anomalien fort, wie beispielsweise im Fall des Petronio-Instituts und des RFI-Eisenbahntunnels. In diesen Kontexten stellt das INGV seine wissenschaftliche und technische Expertise zur Verfügung, um zur Charakterisierung der Phänomene, zur Definition des Wissensrahmens und zur Unterstützung der zuständigen Behörden bei den für etwaige Schutzmaßnahmen notwendigen Bewertungen beizutragen. 

Das Ziel vonVesuv-Observatorium des INGV Ziel ist es, geprüfte, aktuelle und wissenschaftlich fundierte Daten bereitzustellen und Vereinfachungen zu vermeiden, die in der Bevölkerung Verwirrung stiften könnten.

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